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Was ihn besonders macht
Kein Vorgänger: Jeder Block verweist auf seinen Vorgänger. Der Genesis-Block hat keinen — die Kette beginnt mit ihm. In der Software ist er fest eingetragen, nicht errechnet.
Sechs Tage Abstand: Der zweite Block entstand erst am 9. Januar 2009. Was in der Zwischenzeit geschah, ist nicht dokumentiert.
Die unerreichbare Belohnung: Die fünfzig Bitcoin aus diesem Block lassen sich nicht ausgeben. An die zugehörige Adresse sind über die Jahre dennoch kleine Beträge geschickt worden — sie sind damit ebenfalls gebunden.
Die eingebettete Nachricht
Eine Schlagzeile als Zeitstempel: Im Block steht der Text einer Titelzeile der Londoner Times vom 3. Januar 2009 über eine bevorstehende zweite Bankenrettung. Technisch belegt das ein frühestmögliches Entstehungsdatum.
Die naheliegende Lesart: Als Kommentar zum Anlass gelesen, ist die Zeile eine Begründung — ein System, das keine Rettung braucht, weil es niemanden gibt, der gerettet werden müsste. Belegen lässt sich diese Absicht nicht.
Warum er als Datum zählt
Der Start des Betriebs: Das Whitepaper erschien im Oktober 2008, die Software lief ab dem 3. Januar 2009. Zwischen Entwurf und laufendem Netzwerk liegen diese gut zwei Monate.
Keine Vorlaufzeit: Es gab keine vorab verteilte Menge und keinen Verkauf vor dem Start. Jede Einheit seitdem ist auf demselben Weg entstanden — durch Mining.
Häufige Fragen
- Warum lassen sich die fünfzig Bitcoin nicht ausgeben?
- Der Block ist in der Software gesondert hinterlegt und nicht wie ein normaler Block in der Datenbank der ausgebbaren Beträge geführt. Ob das Absicht war oder ein Nebeneffekt, ist bis heute nicht geklärt.
- Ist die eingebettete Zeitungszeile ein Beweis für etwas?
- Für eines schon: dass der Block nicht vor dem 3. Januar 2009 erzeugt worden sein kann. Mehr lässt sich daraus technisch nicht ableiten — die Deutung als Kommentar zur Bankenrettung ist naheliegend, aber eben Deutung.