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Woher die Zahl kommt
Keine runde Festlegung: Niemand hat 21 Millionen beschlossen. Die Zahl ist das Ergebnis zweier Vorgaben: eine Startbelohnung je Block und ihre Halbierung alle 210.000 Blöcke. Addiert man die unendliche Reihe, ergibt sich ein Grenzwert knapp unter 21 Millionen.
Die Ausgabe läuft aus, nicht ab: Mit jeder Halbierung wird die neue Menge kleiner. Rechnerisch wird die letzte Einheit erst weit im nächsten Jahrhundert erzeugt — praktisch ist der Löwenanteil längst im Umlauf.
In Satoshi gerechnet: Intern kennt das Protokoll keine Bitcoin, sondern Satoshi. Die Obergrenze ist deshalb eine ganze Zahl in der kleinsten Einheit, nicht ein gerundeter Betrag.
Was die Grenze schützt
Nicht gegen Preisschwankungen: Knappheit sagt nichts über den Kurs. Sie sagt nur, dass niemand die Menge erhöhen kann, um ein Problem zu lösen.
Gegen die stille Verwässerung: Bei einer Währung, deren Menge wachsen kann, sinkt der Anteil des Einzelnen, ohne dass ihm etwas genommen wird. Genau das ist hier ausgeschlossen.
Was davon unerreichbar ist
Verlorene Bestände zählen mit: Vergessene Schlüssel, Festplatten im Müll, frühe Bestände ohne Erben. Diese Einheiten stehen weiter in der Kette und sind doch für niemanden mehr bewegbar.
Die wirksame Menge ist kleiner: Wie viel genau, weiß niemand — Schätzungen schwanken erheblich, und eine verlorene Einheit lässt sich von einer nur lange gehaltenen nicht unterscheiden.
Häufige Fragen
- Könnte die Grenze geändert werden?
- Technisch müsste jeder Node freiwillig neue Software einsetzen, die mehr zulässt. Wer das nicht tut, verwirft solche Blöcke. Eine Mehrheit der Rechenleistung genügt dafür nicht.
- Was passiert, wenn alle ausgegeben sind?
- Dann tragen die Transaktionsgebühren die Sicherheit allein. Die Ausgabe neuer Einheiten war immer nur die Anschubfinanzierung.