Kontext
Die Teilbarkeit ist im Protokoll verankert: Beträge werden intern ausschließlich in Satoshi verwaltet, die Darstellung als Bitcoin mit acht Nachkommastellen ist lediglich eine Anzeigekonvention. Aus Sicht des Systems gibt es keine ganzen Bitcoin, sondern nur Satoshi-Beträge.
Daraus folgt eine Eigenschaft, die im Alltag oft übersehen wird: Der Preis einer ganzen Einheit ist für die Frage, wie viel jemand einsetzen kann, ohne Bedeutung. Teilbare Güter kennen keinen Mindestpreis für den Zugang — die Vorstellung, man müsse eine ganze Einheit erwerben, stammt aus der Welt unteilbarer Gegenstände.
Häufige Fragen
- Wie viele Satoshi hat ein Bitcoin?
- Genau 100.000.000, also hundert Millionen. Der Wert ist im Protokoll festgelegt: Bitcoin-Beträge werden intern ausschließlich in Satoshi gerechnet, die Darstellung als Bitcoin ist nur eine Anzeigeform mit acht Nachkommastellen.
- Muss man einen ganzen Bitcoin kaufen?
- Nein. Da jeder Bitcoin in hundert Millionen Einheiten teilbar ist, lässt sich jeder beliebige Bruchteil erwerben und übertragen. Der Preis einer einzelnen ganzen Einheit ist für die Frage, wie viel man einsetzt, ohne Bedeutung.
- Woher kommt der Name?
- Von Satoshi Nakamoto, dem Pseudonym, unter dem 2008 das Bitcoin-Whitepaper veröffentlicht wurde. Die Bezeichnung der Untereinheit entstand später in der Community und wurde nicht im Originaldokument festgelegt.
- Kann Bitcoin noch feiner unterteilt werden?
- Auf der Basisschicht ist der Satoshi derzeit die kleinste Einheit. Auf höheren Ebenen wie dem Lightning Network wird bereits mit Bruchteilen davon gerechnet. Eine feinere Unterteilung der Basisschicht wäre technisch möglich, würde aber eine Protokolländerung erfordern.