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Was eine Bestätigung aussagt
Aufgenommen, nicht nur gesendet: Vor der ersten Bestätigung ist die Transaktion lediglich im Netzwerk unterwegs. Erst mit der Aufnahme in einen Block ist sie Teil der gemeinsamen Geschichte.
Jeder Block darüber erhöht den Preis einer Umkehr: Wer die Zahlung rückgängig machen will, muss ihren Block und alle darüber neu erzeugen — und dabei schneller sein als der Rest des Netzwerks. Mit jedem weiteren Block wird das aussichtsloser.
Keine Schwelle, ein Verlauf: Es gibt keinen Punkt, an dem eine Transaktion formal endgültig wird. Die Sicherheit wächst stetig, sie springt nicht.
Wie viele man abwarten sollte
Nach Betrag, nicht nach Gewohnheit: Für einen Kaffee genügt oft die bloße Verbreitung im Netzwerk. Für einen Betrag, dessen Verlust wehtäte, sind mehrere Blöcke angemessen. Sechs sind die verbreitete Hausnummer, kein Gesetz.
Börsen setzen eigene Regeln: Jeder Dienst legt selbst fest, ab wann er eine Einzahlung gutschreibt. Unterschiede zwischen Anbietern sind normal und kein Hinweis auf ein Problem.
Wenn es dauert
Die Warteschlange ist der Normalfall: Bei hoher Auslastung warten viele Transaktionen. Wer zu sparsam bepreist hat, steht weiter hinten — die Zahlung ist nicht verloren, nur nicht an der Reihe.
Nachbessern statt neu senden: Ein zweites Mal zu zahlen ist der falsche Reflex. Wallets bieten an, dieselbe Transaktion mit höherer Gebühr zu ersetzen.
Häufige Fragen
- Warum ausgerechnet sechs Bestätigungen?
- Das ist eine Konvention, keine Protokollregel. Sie stammt aus einer Abschätzung im Whitepaper, nach der ein Angreifer mit begrenzter Rechenleistung nach sechs Blöcken praktisch chancenlos ist.
- Ist eine unbestätigte Transaktion wertlos?
- Nicht wertlos, aber ungesichert. Sie kann noch ersetzt werden. Für kleine Beträge unter Bekannten ist das meist unerheblich, beim Autokauf nicht.