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Wie eine Adresse entsteht
Abgeleitet, nicht vergeben: Aus dem privaten Schlüssel wird der öffentliche berechnet, daraus die Adresse. Der ganze Vorgang läuft im eigenen Gerät — es gibt keine Stelle, die Adressen zuteilt oder sperren könnte.
Mit Prüfsumme: In der Zeichenfolge steckt eine Kontrollinformation. Verrutscht beim Abtippen ein Zeichen, erkennt die Wallet das und verweigert den Versand. Das schützt vor Vertippen, nicht vor Betrug.
Verschiedene Formate: Ältere Adressen beginnen mit 1 oder 3, heutige meist mit bc1. Neuere Formate sind kompakter und machen die Transaktion günstiger; untereinander funktionieren alle.
Warum jede nur einmal
Zahlungen werden verknüpfbar: Wer dieselbe Adresse mehrfach veröffentlicht, sammelt seine Zahlungen an einer Stelle. Wer sie einmal zuordnen kann, sieht alles, was je darüber lief.
Die Wallet nimmt es ab: Moderne Wallets erzeugen für jeden Zahlungseingang automatisch eine frische Adresse aus derselben Seed-Phrase. Alle bleiben zugänglich — man muss nichts zusätzlich sichern.
Die eine echte Gefahr
Ausgetauschte Adressen: Schadsoftware ersetzt in der Zwischenablage die kopierte Adresse durch eine fremde. Die Zahlung geht weg und ist nicht rückholbar.
Die Gegenmaßnahme: Vor dem Senden die ersten und letzten Zeichen am Bildschirm der Hardware-Wallet vergleichen, nicht am Rechner. Das Gerät zeigt, was wirklich unterschrieben wird.
Häufige Fragen
- Was passiert bei einem Tippfehler in der Adresse?
- In aller Regel nichts Schlimmes: Die eingebaute Prüfsumme lässt die Software die Adresse ablehnen, bevor etwas gesendet wird. Gefährlich ist nicht der Tippfehler, sondern eine vollständig ausgetauschte Adresse.
- Kostet eine neue Adresse etwas?
- Nein. Adressen entstehen rechnerisch im eigenen Gerät, beliebig viele und ohne Gebühr. Niemand muss sie vergeben oder genehmigen.