Inhalt
Was ein Node prüft
Jede Regel, bei jedem Block: Stimmen die Signaturen? Wurde ein Betrag schon einmal ausgegeben? Hält der Block die Größenbegrenzung ein? Wurde mehr neues Geld erzeugt, als gerade erlaubt ist? Fällt eine dieser Prüfungen durch, verwirft der Node den Block — gleichgültig, wie viel Rechenleistung darin steckt.
Niemandes Wort zählt: Ein Node übernimmt keine Auskunft von außen. Er lädt die Rohdaten und rechnet selbst. Deshalb kann ihn auch eine Mehrheit der Miner nicht überstimmen, wenn sie die Regeln bricht.
Weiterreichen statt entscheiden: Was die Prüfung besteht, gibt der Node an seine Nachbarn weiter. So verbreiten sich Transaktionen und Blöcke, ohne dass eine zentrale Stelle sie verteilt.
Node ist nicht Miner
Unterschiedliche Aufgaben: Der Miner schlägt neue Blöcke vor und wendet dafür Energie auf. Der Node entscheidet, ob er sie annimmt. Das eine ist Vorschlagsrecht, das andere Vetorecht.
Das Zahlenverhältnis: Miner sind wenige große Betriebe, Nodes zehntausende verstreute Rechner. Diese Trennung ist der Grund, warum sich Bitcoins Regeln nicht durch Rechenleistung allein ändern lassen.
Warum ein eigener Node etwas ändert
Der eigene Kontostand: Ohne Node fragt die Wallet einen fremden Server, was man besitzt. Mit Node liest man es aus der selbst geprüften Kette. Der Unterschied fällt im Alltag nicht auf — an dem Tag, an dem der fremde Server etwas anderes behauptet, aber schon.
Privatsphäre: Wer fremde Server fragt, verrät ihnen, welche Adressen ihn interessieren. Ein eigener Node stellt diese Frage niemandem.
Häufige Fragen
- Verdient man mit einem Node Geld?
- Nein. Ein Node bringt keine Belohnung. Sein Ertrag ist Unabhängigkeit — man muss keinem fremden Server glauben, was der eigene Kontostand ist.
- Braucht ein Node viel Technik?
- Ein gebrauchter Kleinrechner und eine Festplatte im dreistelligen Gigabyte-Bereich genügen. Aufwändig ist nicht der Betrieb, sondern das erstmalige Herunterladen und Prüfen der gesamten Kette.