Inhalt
Wie sie funktioniert
Aus Schlüssel und Inhalt: Die Wallet bildet aus der Transaktion und dem privaten Schlüssel einen Wert, der zu beidem passt. Dieser Wert ist die Signatur.
Prüfen ohne Geheimnis: Jeder Node nimmt Signatur, Transaktion und öffentlichen Schlüssel und rechnet nach, ob sie zusammengehören. Der private Schlüssel kommt dabei nicht vor und muss niemandem bekannt sein.
Für jede Transaktion neu: Es gibt keine Dauervollmacht. Jede Bewegung braucht ihre eigene Unterschrift — deshalb nützt einem Angreifer eine abgefangene Signatur nichts.
Was sie bedeutet
Freigabe statt Identität: Die Signatur sagt aus, dass der Berechtigte zugestimmt hat. Sie sagt nichts darüber, wer das ist. Für das Netzwerk ist Berechtigung und Besitz dasselbe.
Keine Rücknahme: Was unterschrieben und verbreitet ist, lässt sich nicht widerrufen. Eine Signatur ist kein Auftrag an eine Bank, den man storniert, sondern ein Beweis, der in der Welt ist.
Warum das Gerät zählt
Unterschrieben wird dort, wo der Schlüssel liegt: Bei einer Hardware-Wallet verlässt der Schlüssel das Gerät nie; es gibt nur die fertige Signatur heraus. Ein befallener Rechner daneben kann die Transaktion nicht heimlich verändern — er bekäme eine Signatur, die nicht mehr passt.
Deshalb der Blick auf den kleinen Bildschirm: Was das Gerät anzeigt, ist das, was unterschrieben wird. Was der Rechner anzeigt, ist nur eine Behauptung darüber.
Häufige Fragen
- Kann eine Signatur für eine andere Transaktion wiederverwendet werden?
- Nein. Sie wird über den Inhalt der konkreten Transaktion gebildet. Ändert sich auch nur der Betrag, passt sie nicht mehr — abfangen und weiterverwenden führt zu nichts.
- Beweist eine Signatur, wer jemand ist?
- Nein. Sie beweist nur, dass jemand über den passenden Schlüssel verfügt. Wer diese Person ist, steht nirgends in der Blockchain.